Endlich waren sie angekommen, sie rissen die Türen zum Flur und zur Stube weit auf und schleppten den Sack unter lautem Gelächter hinein.
„Sehn wir zu, was drin ist,“ riefen alle auf einmal und beeilten sich, ihn aufzubinden.
Da aber wurde der Schlucken, der nicht aufgehört hatte, den Amtmann während der ganzen Zeit seines Aufenthalts im Sack zu quälen, so arg, daß der laut aufzuschlucksen und zu husten begann.
„Ach, da sitzt ja jemand drin!“ schrien alle, und stürzten erschrocken zur Tür.
„Was Teufel! Wohin rennt ihr denn alle, als ob ihr nicht gescheit seid?“ fragte Tschub, der in die Türe trat.
„O, Vater!“ rief Oxana, „im Sacke sitzt jemand!“
„Im Sacke? Wo habt ihr diesen Sack her?“
„Der Schmied hat ihn mitten auf die Straße hingeschmissen,“ riefen alle zugleich.
„Na also; hab ich’s nicht gleich gesagt? ....“ dachte Tschub bei sich. „Worüber seid ihr so erschrocken? Wir wollen doch mal nachsehn. Holla, Menschenskind — nimm’s mir nicht übel, daß ich dich nicht bei deinem Vor- und Zunamen rufe — kriech mal aus dem Sack heraus!“
Der Amtmann kroch heraus.