Der Schmied wollte sich auch nicht bloßstellen und als Neuling zeigen, außerdem verstand er sich auch selbst auf die Schriftsprache, wie wir bereits oben zu bemerken Gelegenheit hatten, und so antwortete er ruhig: „Eine mächtige Goubernie! Hier gibt’s unstreitig große Häuser, und meisterhafte Bilder hängen darin. Gar viele Häuser sind mit köstlichen Lettern aus Blattgold bemalt. Man muß zugeben, eine herrliche Proportion!“

Als die Saporoger den Schmied so frei sich ausdrücken hörten, bekamen sie die günstigste Meinung von ihm.

„Wir wollen uns später weiter unterhalten, Landsmann: Jetzt müssen wir gleich zur Zarin fahren.“

„Zur Zarin? O seid so lieb, meine Herren, nehmt mich auch mit!“

„Dich?“ rief der Saporoger in einem Ton, wie etwa ein Kinderwärter zu seinem vierjährigen Zögling redet, der bittet, ihn auf ein großes Pferd zu setzen.

„Was willst du denn dort? Nein, das geht nicht.“ Dabei nahm sein Gesicht eine wichtige Miene an. „Wir müssen mit der Zarin über unsere eigenen Angelegenheiten reden, Bruder!“

„Nehmt mich doch mit!“ drängte der Schmied. „Bitte du sie!“ flüsterte er dem Teufel leise zu, indem er mit der Faust auf seine Tasche schlug.

Kaum aber hatte er das gesagt, als ein anderer Saporoger ausrief: „Nehmen wir ihn doch wirklich mit, Brüder!“

„Uns ist’s recht, nehmen wir ihn mit!“ sprachen die Anderen.

„So leg ein Kleid an, wie wir es tragen.“