„Nach Ihren Worten könnte man vermuten, daß Sie nicht die geringste Freundschaft für mich hegen, Iwan Nikiforowitsch, Sie wollen mir durchaus kein Zeichen Ihrer Sympathie geben?“

„Iwan Iwanowitsch, wie können Sie sagen, daß ich Ihnen kein Zeichen meiner Sympathie gebe. Schämen Sie sich! Ihre Ochsen weiden auf meiner Wiese, und ich habe sie noch nie zum Pflügen benutzt. Jedesmal, wenn Sie nach Poltawa fahren, bitten Sie mich um meinen Wagen, und habe ich es Ihnen je abgeschlagen? Ihre Kinder klettern über den Zaun, springen in meinen Garten und spielen mit meinen Hunden — und ich sage nichts; mögen sie doch spielen, solange sie nur nichts anrühren, mögen sie doch spielen ...“

„Nun, wenn Sie mir Ihre Flinte durchaus nicht verehren wollen — so wollen wir tauschen.“

„Und was würden Sie mir dafür geben?“ Bei diesen Worten stützte sich Iwan Nikiforowitsch auf seinen Arm und sah Iwan Iwanowitsch ins Gesicht.

„Ich würde Ihnen das braune Schwein dafür geben, das ich in meinem Stall gemästet habe. Eine großartige Sau! Passen Sie auf — im nächsten Jahre wirft sie Ihnen schon Ferkel.“

„Ich verstehe nicht, Iwan Iwanowitsch, wie Sie so sprechen können. Was soll ich mit Ihrem Schwein? Soll ich etwa dem Teufel ein Fest geben?“

„Schon wieder! Sie können nicht reden, ohne den Teufel anzurufen. Es ist eine Sünde, Iwan Nikiforowitsch, bei Gott, es ist eine Sünde!“

„Sie sind mir der Rechte, Iwan Iwanowitsch! Für eine Flinte bieten Sie mir weiß der Teufel was — eine Sau!“

„Warum ist eine Sau „weiß der Teufel was“, Iwan Nikiforowitsch?“

„Warum? Bitte urteilen Sie doch selbst: eine Flinte — da weiß doch jeder, was das für ein Gegenstand ist — und Sie bieten mir weiß der Teufel was — eine Sau! Wären Sie es nicht, der mir diesen Vorschlag machte, ich könnte es wahrhaftig für eine Beleidigung halten.“