„Und haben Exzellenz ihn schon zugeritten erhalten“ — paff paff! — „oder ihn erst hier zureiten lassen?“

Paff, paff, pa, pa, pa .. a .. ff. „Erst hier“, und der General verschwand völlig in einer Rauchwolke.

Inzwischen kam ein Soldat aus dem Stall herbeigesprungen, es ertönten Hufschläge, und kurze Zeit darauf erschien ein zweiter in einem weißen Kittel mit einem ungeheuren schwarzen Schnurrbart; er führte ein scheues zitterndes Pferd am Zaume, das plötzlich den Kopf erhob und den auf dem Boden kauernden Soldaten mitsamt seinem Schnurrbart beinahe in die Luft riß.

„Na, na, Agraphena Iwanowna!“ sagte dieser, indem er das Tier unter die Terrasse führte.

Die Stute hieß nämlich Agraphena Iwanowna; kräftig und wild wie eine südländische Schöne, schlug sie mit den Hufen dröhnend gegen die hölzerne Terrasse und blieb plötzlich stehen.

Der General nahm die Pfeife aus dem Munde und besichtigte Agraphena Iwanowna mit zufriedener Miene. Selbst der Oberst kam die Stufen herunter gegangen und faßte Agraphena Iwanowna bei der Schnauze, und auch der Major strich Agraphena Iwanowna über die Beine; die übrigen aber schnalzten nur mit der Zunge.

Tschertokutzky schritt die Treppe hinab und trat gleichfalls an sie heran. Der Soldat stand stramm, hielt den Zaum in der Hand, und sah den Besuchern mit einem solchen Ausdruck in die Augen, als ob er sie auffressen wollte.

„Sehr, sehr gut!“ meinte Tschertokutzky. „Ein echtes Rassepferd! Erlauben Exzellenz mir die Frage, welche Gangart es hat?“

„O, es hat eine recht gute Gangart; nur ... weiß der Teufel ... dieser Schafskopf von einem Feldscher hat ihm solche verteufelte Pillen eingegeben, und nun muß es schon seit zwei Tagen immerwährend niesen.“

„Ein prächtiges Tier, in der Tat! Haben Exzellenz auch die dazu gehörige Equipage?“