„Eine Equipage? Das ist doch aber ein Reitpferd!“

„Das weiß ich; ich habe Sie nur deshalb danach gefragt, Exzellenz, um zu erfahren, ob Sie auch einen Wagen für Ihre andern Pferde besitzen?“

„Hm, allzuviel Wagen habe ich ja nun gerade nicht. Offen gestanden möchte ich eigentlich schon lange eine moderne Equipage haben. Ich habe meinem Bruder, der jetzt in Petersburg lebt, schon darüber geschrieben, weiß aber nicht, ob er mir eine schicken wird oder nicht!“

„Meiner Meinung nach,“ bemerkte der Oberst, „werden die besten Equipagen entschieden in Wien hergestellt, Exzellenz.“

Paff, paff, paff ... „Sie haben vollkommen Recht.“

„Ich besitze eine ganz außerordentlich schöne Equipage, Exzellenz, ein echtes Wiener Fabrikat.“

„Welche? Die, in der Sie hierhergefahren kamen?“

„Nein, das ist nur so ein Reisewagen, den ich bei meinen Reisen benutze, jene dagegen ... ist ganz entzückend leicht; wie eine Pflaumfeder, sage ich Ihnen: wenn Sie hineinsteigen, überkommt Sie ein Gefühl, gerade als ob — mit Eurer Exzellenz Erlaubnis — als ob Sie in der Wiege liegen und von der Amme hin und her geschaukelt werden!“

„Also ist sie wohl sehr bequem?“

„O sehr, sehr bequem; die Kissen und die Sprungfedern, alles sieht aus wie gemalt.“