„Das ist schön.“

„Und wie geräumig sie ist! Das heißt, Exzellenz, ich habe noch nie eine zweite gesehen, die ihr gleich käme. Als ich noch im Dienste stand, da habe ich einmal zehn Flaschen Rum und zwanzig Pfund Tabak im Kutschkasten untergebracht, und dazu hatte ich noch extra sechs Uniformen, sehr viel Wäsche und zwei Pfeifenrohre von beträchtlicher Länge bei mir, Exzellenz; außerdem könnte man in ihren Taschen noch einen ganzen Ochsen verstecken.“

„Das ist schön.“

„Ich habe viertausend Rubel für sie bezahlt, Exzellenz.“

„Nach dem Preise zu urteilen, muß sie sehr schön sein. Und Sie haben sie selbst gekauft?“

„Nein, Exzellenz, ich habe sie ganz zufällig erworben. Ein Kamerad von mir hatte die Equipage gekauft; ein ganz seltener Mensch, ein alter Jungfreund, mit dem Sie sicher auch innige Freundschaft schließen würden, Zwischen uns gab es kein Mein und Dein. Ich habe sie ihm im Kartenspiel abgewonnen. Würden Exzellenz nicht so freundlich sein und mir die Ehre erweisen, morgen bei mir zu Mittag zu speisen? Sie könnten dann auch gleich die Equipage besichtigen.“

„Ich weiß nicht, was ich Ihnen darauf antworten soll ... Ich allein, das wäre ein wenig ... Es sei denn, Sie gestatten, daß ich zusammen mit den Herren Offizieren ...?“

„Natürlich sind mir die Herren Offiziere gleichfalls willkommen. Meine Herren! Ich würde es mir als große Ehre anrechnen, wenn ich das Vergnügen haben dürfte, Sie in meinem Hause zu sehen.“

Der Oberst, der Major und die übrigen Offiziere dankten mit einer höflichen Verbeugung.

„Ich bin selbst der Meinung, Exzellenz, daß, wenn man sich einmal irgend ein Ding anschafft, es auch unbedingt gut sein muß; wenn es nicht gut ist, so sollte man es lieber gar nicht erst kaufen. Bei mir z. B. ... Wenn Sie mir die Ehre erweisen wollen, mich morgen zu besuchen, werde ich Ihnen einige Gegenstände zeigen, die ich zu wirtschaftlichen Zwecken bei mir eingeführt habe ...“