„Das sind wir, das bin ich, ein guter Freund,“ sagte Jankel zu jedem, der ihm begegnete.

„Ist’s so weit?“ fragte er eine der Wachen, als sie endlich an die Stelle gelangten, wo der Gang zu Ende war.

„Kommt nur. Ich weiß aber nicht, ob man euch in das Gefängnis selbst hineinlassen wird! Jan ist jetzt nicht mehr da, statt seiner steht ein anderer Wache,“ antwortete ein Wachtposten.

„Oh oh,“ sagte der Jude leise, „das ist schlimm, werter Herr!“

„Schnell, führ mich weiter,“ sprach Taraß hartnäckig. Der Jude gehorchte.

An der Tür eines unterirdischen Gewölbes, das oben scheinbar spitz zulief, stand ein Heiduck mit einem dreistöckigen Schnurrbart. Der eine Teil des Bartes war nach hinten gebürstet, der andere nach vorn, und der dritte hing ihm nach unten herab, sodaß der Mann aussah wie ein Kater.

Der Jude schrumpfte völlig zusammen und beugte sich fast bis zum Erdboden herab. Endlich näherte er sich ihm von der Seite. „Euer Gnaden, allerdurchlauchtigster Herr!“

„Sagst du das zu mir, Jude?“

„Zu dir, allerdurchlauchtigster Herr!“

„Hm ... ich bin aber doch nur ein einfacher Heiduck!“ sagte der Schnurrbartgewaltige und sein ganzes Gesicht strahlte von Eitelkeit.