Kotschkarjow. Nun, nun, sei friedlich! Ich werde dir einen andern Spiegel kaufen.
Podkoliessin. Ja, ja, ich weiß schon. Ich kenne diese andern Spiegel schon. In denen sieht man um zehn Jahre älter aus. Die ganze Fratze wird einem schief darin.
Kotschkarjow. Ich hätte viel mehr Grund, mich über dich zu ärgern. Ich bin doch dein Freund, und du verheimlichst mir alles. Du willst dich verheiraten!
Podkoliessin. Ach, Unsinn. Wer denkt denn daran.
Kotschkarjow. Bitte, hier steht der Beweis. (Zeigt auf Thekla.) Man weiß schon, was das für ein Vogel ist. Nun, nun, das schadet ja nichts. Das ist doch kein Verbrechen! Ein ganz christliches Werk, sogar ein patriotisches Werk! Doch, laß mich nur machen! Ich nehme alles auf mich. (Zu Thekla.) Also, nun los, erzähle. Wie, wo, was. Ist es ’ne Adlige, eine aus dem Beamten- oder Kaufmannsstande und, vor allem, — wie heißt sie?
Thekla. Agathe Tichonowna heißt sie.
Kotschkarjow. Aha, Agathe Tichonowna Brandachlistowa!
Thekla. Nein, Kuperdjagina.
Kotschkarjow. Na ja, und wohnt in der Schestilawotschnaja.
Thekla. Nicht doch, in der Nähe von Peßki wohnt sie. In der Müllnijgasse.