Kotschkarjow. Ach was, als ob sie bloß Händchen hätten. Die haben noch ganz was anderes! ... Doch wozu noch viele Worte machen; ... weiß der Teufel, was die nicht alles haben.
Podkoliessin. Ich muß sagen, wenn ich ehrlich sein soll, ich habe es ganz gern, wenn solch hübsches Mädel neben mir sitzt.
Kotschkarjow. Aha, siehst du, du bist also selbst auf den Geschmack gekommen! Jetzt laß mich nur machen. Du brauchst dich um nichts mehr zu kümmern. Das Verlobungs-Essen und alles, was drum und dran hängt das besorge ich ganz allein. Was den Champagner betrifft — unter einem Dutzend läßt sich gar nicht erst anfangen. Da magst du nun reden, was du willst. Dazu kommt dann noch ein halbes Dutzend Madeira, — unbedingt. Die Braut hat sicherlich einen ganzen Haufen von Tanten und Basen, die lieben nämlich nicht zu scherzen. Na, und den Rheinwein, ach was, hol’ ihn der Teufel, auf den verzichten wir, nicht? Und dann das Essen, — weißt du, — da habe ich einen Hoftraiteur, der Kerl liefert dir ein Diner, nach dem stehst du überhaupt nicht mehr auf.
Podkoliessin. Hör mal, du legst dich aber gleich ganz gehörig ins Zeug. Das ist ja beinahe, als ob schon heute abend die Hochzeit wäre.
Kotschkarjow. Gewiß! Warum denn nicht? ... Wozu sollen wir es denn aufschieben? Du bist doch mit allem einverstanden.
Podkoliessin. Ich? Nein, mein Bester, ich bin noch durchaus nicht einverstanden.
Kotschkarjow. Da haben wir’s. Soeben hast du doch erklärt, du wolltest gerne heiraten!
Podkoliessin. Ich meinte doch nur, es wäre nicht schlecht ...
Kotschkarjow. Wie, aber wir haben doch ... die ... ganze Sache schon vollständig ... Ja, wie? Gefällt dir denn das Eheleben nicht, was?
Podkoliessin. Gewiß gefällt es mir! ...