Arina Panteleimonowna. Du sagst immer ein Beamter, ein Beamter! Sag mir lieber, ob er nicht gerne einen über den Durst trinkt.

Thekla. Aha, das tut er! Dem kann ich nicht widersprechen. Das ist wahr. Was soll man machen? ... Dafür ist er auch Titular-Rat. Aber im übrigen ist er so ruhig und sanft wie Seide.

Agathe Tichonowna. Nein, ich danke schön. Einen Trinker will ich nicht zum Manne haben.

Thekla. Gut, Mütterchen, mach was du willst. Wollt Ihr nicht den einen, so nehmt einen andern. Aber, ... schließlich, was ist auch dabei, wenn er wirklich einen zuviel trinkt? Er braucht doch nicht gleich die ganze Woche betrunken zu sein. Er wird auch schon seinen nüchternen Tag haben.

Agathe Tichonowna. Nun, und wer weiter?

Thekla. Ja, es ist noch einer da. Aber das ist nur so einer, Gott mit ihm! Die andern sind schon besser!

Agathe Tichonowna. Nein, sag, wer ist er.

Thekla. Am liebsten hätte ich gar nicht von ihm gesprochen. Freilich ist er ja Hofrat, mit ’nem Band im Knopfloch. Aber so furchtbar schwerfällig; kaum aus dem Haus ist er herauszukriegen.

Agathe Tichonowna. Nun und wer noch? Das sind doch erst fünf! Und zuerst sprachst du doch von sechsen.

Thekla. Haben Sie denn wirklich noch nicht genug? Sehen Sie mal an, wie Sie plötzlich hinterher sind, und zuerst waren Sie doch ganz erschrocken.