Chlestakóff allein.
Chlestakóff. Greulichen Hunger hab’ ich! Ein bißchen spazieren gegangen; dachte, der Appetit wird vergehen — nein; im Gegenteil, hol’s der Satan! Hätte ich nur in Pénsa nicht so gelumpt; dann könnte es noch zur Heimreise langen. — Dieser Hauptmann hat mich gründlich ausgebeutelt: wie die Bestie die Volte schlagen konnte! Kaum ein paar Viertelstündchen gespielt — und ratzekahl geschoren. Trotz alledem hätte ich riesige Lust, noch einmal mit ihm loszugehen. Leider kann ich auf den Zufall kaum rechnen. — Was für ein ekelhaftes Nest das! In den Obstläden geben sie nichts auf Pump; es ist geradezu gemein! (Pfeift eine Melodie aus Robert dem Teufel, dann den roten Sarafan, endlich alles mögliche durcheinander.) Es scheint niemand kommen zu wollen.
4. Szene
Chlestakóff, Ossip und der Kellner.
Kellner. Der Wirt läßt fragen, was Sie wünschen?
Chlestakóff. Schönen guten Tag! Na, wie geht’s, Freundchen?
Kellner. Danke, ausgezeichnet.
Chlestakóff. Und wie steht’s in der Wirtschaft? Guter Zuspruch?
Kellner. Danke, alles nach Wunsch.
Chlestakóff. Viel Reisende?