Kellner. Danke, ausreichend.
Chlestakóff. Hör mal, mein Lieber, man hat mir bis jetzt das Essen nicht gebracht; sieh doch geschwind zu, daß sie sich beeilen — ich habe gleich nach Mittag ein dringendes Geschäft.
Kellner. Aber der Wirt hat gesagt, er borgt nicht länger; heute wollte er sogar schon zum Polizeimeister, um sich zu beschweren.
Chlestakóff. Weshalb beschweren? Aber Freundchen, das siehst du doch selber ein, essen muß ich doch; ich würde ja sonst verhungern. Ich habe wirklich starken Appetit — ganz im Ernst.
Kellner. Zu dienen. Er sagte aber: „Zu essen kriegt er nichts, bis er nicht seine vorige Zeche bezahlt hat.“ Wort für Wort.
Chlestakóff. Rede ihm doch zu, dir wird er’s nicht abschlagen.
Kellner. Wie soll ich ihm denn zureden?
Chlestakóff. Setze es ihm nur ganz ernsthaft auseinander, daß ich eben essen muß. Von Geld ein andermal ... So ein Bauer bildet sich ein, wenn ihm ein Tag fasten nichts schadet, könnten’s auch andere Leute vertragen! Unerhört!
(Kellner und Ossip ab.)