Icharew. Das hätten wir schon längst tun sollen.
Uteschitelny. Kellner! Champagner, zur Bekräftigung des freundschaftlichen Bundes!
Icharew. Jawohl, es gehört sich, daß man das begieße!
Schwochnew. Nun, meine Herren, wir haben uns ja zu Heldentaten versammelt. Das Geschütz ist in unseren Händen, die nötigen Kräfte haben wir, es fehlt nur eins.
Icharew. Richtig, richtig! Die Festung fehlt ja, die zu nehmen wäre, das ist das Pech!
Uteschitelny. Was ist da zu machen? Vorläufig gibt’s noch keinen Feind. (Sieht Schwochnew fest an.) Wie? Du machst ja ein Gesicht, das zu sagen scheint: ein Feind wäre wohl da.
Schwochnew. Ja, da ist ... (Bleibt stecken.)
Uteschitelny. Ich weiß schon, wen du meinst.
Icharew (lebhaft). Wen denn, wen denn? Wer ist es?
Uteschitelny. Ach, Unsinn! Das hat er sich ausgedacht. Der reinste Unsinn! Sehen Sie mal, hier ist ein zugereister Gutsbesitzer, Micháilo Alexándrowitsch Glow. Aber was ist da zu reden, er spielt ja gar nicht. Wir haben uns schon mit ihm zu schaffen gemacht. Ich habe ihm einen ganzen Monat den Hof gemacht, habe mit ihm Freundschaft geschlossen, habe sein Vertrauen erworben und habe doch nichts ausgerichtet.