Mischa. Aber werden Sie sie damit auch ärgern?
Maria Alexandrowna. Nein, ich werde das nie zugeben!
Mischa. Gut, wenn Sie es verlangen, werde ich mich zum Militär versetzen lassen; aber wahrhaftig, es wird mir selbst lächerlich vorkommen, wenn ich mich in der Uniform sehen werde.
Maria Alexandrowna. Mindestens ist sie noch vornehmer als dieses Fräckchen. Und nun etwas anderes: ich will dich verheiraten.
Mischa. Wie, alles auf einmal? Ich soll den Dienst wechseln und mich außerdem noch verheiraten?
Maria Alexandrowna. Nun und was ist dabei? Als ob es nicht möglich ist, daß man den Dienst wechselt und zugleich heiratet.
Mischa. Aber ich hatte ja gar nicht die Absicht. Ich will noch nicht heiraten.
Maria Alexandrowna. Du wirst schon wollen, wenn du erst erfährst, wen. Mit dieser Heirat wirst du dein Glück machen: sowohl im Dienst wie in der Familie. Mit einem Wort: ich will dich mit der Fürstin Schlepochwostow verheiraten.
Mischa. Aber Mütterchen, das ist ja eine Gans allerersten Ranges.
Maria Alexandrowna. Gar nicht ersten Ranges. — Sie ist genau so eine wie alle andern. Ein ausgezeichnetes Mädchen, sie hat nur kein Gedächtnis: manchmal vergißt sie sich und sagt etwas Unpassendes; doch das ist nur Zerstreutheit, dafür klatscht sie nicht und sie wird sich nie etwas Schlimmes ausdenken.