Maria Alexandrowna. Bitte.
Sobatschkin. Ich erinnere mich ... Ja, ich erinnere mich, es gibt einen Odossimow, einen Tischvorsteher oder einen Abteilungschef ... ja, ja, es gibt so einen ...
Maria Alexandrowna. Denken Sie nur, es ist da eine komische Geschichte passiert ... Sie könnten mir einen großen Dienst erweisen.
Sobatschkin. Sie haben nur zu befehlen. Für Sie bin ich zu allem bereit: aber das wissen Sie ja selbst!
Maria Alexandrowna. Es handelt sich um folgendes: Mein Sohn hat sich verliebt ... oder richtiger gesagt, es ist ihm eine wahnsinnige Idee in den Kopf gekommen ... nun, er ist ein junger Mensch ... mit einem Wort: er ist in die Tochter dieses Odossimow verliebt.
Sobatschkin. Verliebt? Aber er hat mir doch nichts davon erzählt? Allerdings, wenn Sie es sagen, wird er wohl verliebt sein.
Maria Alexandrowna. Ich bitte Sie um einen großen Dienst, Andrej Kondratjewitsch ... Ich weiß, Sie gefallen den Frauen.
Sobatschkin. He he he! Woher wissen Sie das? Aber wirklich, denken Sie sich nur: in der Fastnachtswoche haben sich sechs Kaufmannsfrauen ... vielleicht glauben Sie, daß ich ihnen meinerseits irgendwie ... etwa den Hof gemacht habe oder sonst was ... Ich schwöre Ihnen, nicht einmal angesehen habe ich sie! Ja noch mehr! Kennen Sie diesen — wie heißt er nur gleich — Jermolay? Jermolay ...? Mein Gott, Jermolay, der in der Litejnaja wohnte, unweit der Kirotschnaja?
Maria Alexandrowna. Ich kenne dort niemanden.
Sobatschkin. Mein Gott, Jermolay Iwanowitsch, glaub ich — schlagen Sie mich tot, aber ich habe den Familiennamen vergessen. Seine Frau ist vor fünf Jahren in eine peinliche Geschichte verwickelt gewesen ... Sie kennen sie doch? .. Silphida Petrowna?