Gottlob, endlich einmal Humor, wirklicher deutscher Erzählerhumor! Der Verfasser zitiert nicht umsonst in seiner Vorrede solch gute Geister wie Wilhelm Raabe und Fritz Reuter. Er hätte meinethalben auch noch Dickens nennen können, ja vielleicht den mit dem besten Recht. Denn Rudolf Huch streift ... durchaus die behagliche, künstlerische Sphäre des englischen Erzählers ... Huch steht alle „Moral“ so fern, daß er für die moralisch außerordentlich streng geregelte Lebensweise von Rübenstedt ein wirklich befreiendes Lachen des Mitgefühls übrig hat, das durchhält bis zum Schluß.

(Eugen Kalkschmidt in der ‚B. Z. am Mittag‘)

Die Rübenstedter sind ein ganz selbständiges Buch, durchsonnt von einem breiten, behäbigen Humor, köstlich in der feinen Verspottung der Kleinstädter, der Philister und all der Leute, deren freie geistige Regungen in der Kleinstadt verkümmert und die in ihr lederne Pedanten und Banausen geworden sind ... Die Gestalten der Geschichte sind mit wenig Strichen prächtig charakterisiert, die Darstellung ist von reifer Lebensweisheit getragen.

(‚Rhein- und Ruhr-Zeitung‘)

Rudolf Huchs Kleinstadtsommergeschichte „Die Rübenstedter“ ist ein prächtiges Buch .... Es ist ein Buch, das ganz köstliche Einzelheiten enthält, und über viele Stellen kann man bis zu Tränen lachen. Die Sprache in ihrer Ruhe und Sachlichkeit, die reiche Reihe glänzend gezeichneter, lebensvoller Gestalten ... sichern dem Buche einen guten Platz in unserer humoristischen Erzählungsliteratur.

(‚Literar. Zentralblatt‘)

Anmerkungen zur Transkription

Die Schreibweise der Buchvorlage wurde weitgehend beibehalten. Auch Variationen in der Transliteration der russischen Namen wurden nicht verändert. Die Übersetzer haben teilweise, zumeist im »Revisor«, die russischen Namen unter Verwendung von Akzenten transliteriert. Dies wurde unverändert übernommen und auch nicht vereinheitlicht.

Offensichtliche Fehler wurden, teilweise unter Zuhilfenahme des russischen Originaltextes, korrigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):