Dóbtschinski. Ach, Antón Antónowitsch benutzten in der Eile ein beschriebenes Papier; da stand so eine Rechnung drauf.
Anna Andréjewna. Ach ja, richtig: (liest weiter) „doch im Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit darf ich auf einen glücklichen Ausgang hoffen. Laß schnell ein Zimmer für den illustren Gast einrichten, das mit den gelben Tapeten; für Mittag brauchst du nicht zu sorgen, wir speisen im Hospital bei Artémij Filíppowitsch; nur Wein laß recht viel kommen; sag dem Kaufmann Awdúljin, er soll vom besten hergeben, sonst schlage ich ihm seine ganze Bude kurz und klein. Mit Handkuß, mein Herz, verbleibe ich dein Antón Skwósnik-Dmuchánowski.“ Ach mein Gott! Jetzt heißt’s aber eilen! He, niemand da? Míschka!
Dóbtschinski (läuft und ruft durch die Tür). Míschka! Míschka! Míschka! (Míschka kommt herein.)
Anna Andréjewna. Hör mal, lauf zum Kaufmann Awdúljin ... warte, ich gebe dir einen Zettel (setzt sich an den Tisch, schreibt und spricht währenddem). Diesen Zettel gibst du dem Kutscher Sídor, er soll zum Kaufmann Awdúljin rennen und Wein holen. Und geh gleich und bring mir dies Zimmer hübsch in Ordnung für einen Gast. Stell ein Bett auf, einen Waschtisch und so weiter.
Dóbtschinski. Und ich, Anna Andréjewna, will hinlaufen und zusehn, wie er inspiziert.
Anna Andréjewna. Gehn Sie, gehn Sie, ich halte Sie nicht.
3. Szene
Anna Andréjewna und Márja Antónowna.
Anna Andréjewna. Nun, Máscha, jetzt müssen wir an unsere Toilette denken. Er ist ein Residenzler: Gott bewahre uns davor, von ihm irgendwie belächelt zu werden. Du solltest am besten dein blaues Kleid mit den schmalen Volants anziehen.
Márja Antónowna. Fi, Mama, das blaue! Das kann ich nicht leiden: die Ljápkin-Tjápkin geht schon in einem blauen und Fräulein Semljaníka geht auch in einem blauen. Nein, ich ziehe lieber das geblümte an.