Míschka. Siehste wohl! Darum auch das Halloh im Hause.
Ossip. Hör mal, Kleiner; ich seh, du bist ’n flinker Junge — schaff doch unser einem ’n Happen zu essen!
Míschka. Nee, Kamerad, für euch is noch nichts fertig; unsre Hauskost werd’t Ihr ja nich anrühren, aber wenn sich dein Herr erst zu Tisch setzt, kriegst du auch dein Teil ab.
Ossip. Na und Hauskost, was gibt’s denn da bei euch so?
Míschka. Kohlsuppe, Grütze und Fleischkuchen.
Ossip. Kohlsuppe, Grütze und Fleischkuchen — her damit! Egal, eß ich alles. Na, denn rin mit dem Koffer. Is da noch’n Ausgang?
Míschka. Freilich. (Beide tragen den Koffer ins Nebenzimmer.)
5. Szene
Polizeidiener öffnen beide Türflügel. Herein tritt Chlestakóff, gefolgt vom Polizeimeister; weiter zurück Hospitalverwalter, Schulinspektor, Dóbtschinski und Bóbtschinski, mit einem Pflaster auf der Nase. Polizeimeister weist die Polizeidiener auf ein am Boden liegendes Stück Papier; sie rennen hin, um es aufzuheben und stoßen dabei vor Eifer mit den Köpfen zusammen.
Chlestakóff. Vortreffliche Anstalten! Es gefällt mir besonders gut, daß man in Ihrer Stadt die Durchreisenden in alle Sehenswürdigkeiten einführt. In andern Städten hat man mir gar nichts gezeigt.