Polizeimeister. Ich habe die Ehre, Ihnen meine Familie vorzustellen: meine Frau, meine Tochter.

Chlestakóff (sich verneigend). Wie glücklich bin ich, Gnädigste, meinerseits das Vergnügen zu haben, Sie begrüßen zu dürfen.

Anna Andréjewna. Wir sind noch weit entzückter, eine so hohe Person begrüßen zu dürfen.

Chlestakóff (mit Affektation). Aber bitte sehr, Gnädigste, im Gegenteil, mir ist es noch weit willkommener.

Anna Andréjewna. Nein, wie ist’s möglich! Sie sagen das sicherlich nur aus Galanterie. Bitte untertänigst Platz zu nehmen.

Chlestakóff. Neben Ihnen zu stehen, Gnädigste, bedeutet schon Glück; wenn Sie es aber durchaus befehlen, setze ich mich auch. Wie entzückt bin ich, endlich neben Ihnen sitzen zu dürfen.

Anna Andréjewna. Ach, ich darf kaum wagen, das auf mich zu beziehen ... Ich denke, nach der Residenz müssen Sie die Exkursiong nach hierher sehr unangenehm empfunden haben.

Chlestakóff. Äußerst unangenehm! Daran gewöhnt, comprenez-vous, in der großen Welt zu leben und sich dann plötzlich auf der Landstraße wiederfinden — schmutzige Schenken, roheste Unbildung ... Ich gestehe, ohne einen solchen Zufall, der mich ... (betrachtet Anna Andréjewna und spielt den Galanten) ... für alles entschädigt ...

Anna Andréjewna. In der Tat, Sie müssen das sehr unangenehm empfunden haben!

Chlestakóff. Oh, in diesem Augenblick, Gnädigste, finde ich es sehr angenehm!