Chlestakóff. Aber das ist ja ein richtiger Räuber!
Kaufleute. Ach Gott, ja. Aber versuch’ einer sich zu sperren, gleich schickt er einem ’n ganzes Regiment Einquartierung. Schlägt man Lärm, dann läßt er einem die Türen verrammeln und sagt: „Foltern und geißeln kann ich dich nicht, das erlaubt mir das Gesetz nicht, aber, Bürschchen, du sollst mir Heringe fressen, bis dir ...!“
Chlestakóff. Dieser Halunke! Der gehört ja direkt nach Sibirien!
Kaufleute. Ach, wo deine Gnade ihn auch hinschickt, das ist uns alles recht, nur weiter weg von uns. Lieber Vater, verachte nich unser Salz und Brot: laß uns dir mit diesem Endchen Zucker und ’nem Körbchen Wein unsere Ehrfurcht beweisen.
Chlestakóff. Nein, das laßt bleiben: ich nehme absolut keine Geschenke. Aber wenn ihr mir zum Beispiel dreihundert Rubel leihen wolltet, das wäre dann was anderes; das kann ich nehmen.
Kaufleute. Bitte, lieber Vater, bitte! (Sie holen Geld heraus.) Warum nur dreihundert? Nimm doch lieber gleich fünfhundert, nur hilf uns!
Chlestakóff. Wohlverstanden: ein Darlehn — dabei bleibt’s; ich nehme es an.
Kaufleute (reichen ihm auf einer silbernen Schale das Geld). Tu uns die Gnade und behalt’ auch gleich die Schale.
Chlestakóff. Nun, meinetwegen auch die Schale.
Kaufleute (sich verbeugend). Dann nimm doch auch schon auf einen Hieb die Zuckerhüte und ...