Bóbtschinski. Anna Andréjewna! (Beide nähern sich ihr gleichzeitig und stoßen mit den Köpfen zusammen.)
Dóbtschinski. Márja Antónowna! (küßt ihr die Hand.) Habe die Ehre zu gratulieren! Ein großes, großes Glück ist Ihnen bereitet, goldene Kleider werden Sie tragen, schöne delikate Suppen werden Sie essen und werden Ihre Zeit auf die anmutigste Weise verbringen ...
Bóbtschinski (ihn unterbrechend). Márja Antónowna, habe die Ehre zu gratulieren, schenke Ihnen Gott allen Reichtum, viele Dukaten und so einen kleinen netten Jungen, so ... so ... (zeigt mit der Hand wie groß.) daß man ihn sich auf die flache Hand setzen kann, jawohl, und schreien wird er immer: Uah! uah! uah!
6. Szene
Es kommen noch einige Gäste zum Handkusse, darunter der Schulinspektor mit Frau.
Schulinspektor. Ich habe die Ehre ...
Frau Schulinspektor (eilt nach vorne). Gratuliere Ihnen, Anna Andréjewna! (sie küssen sich.) Ach, wie habe ich mich gefreut, eben erzählt man mir, „Anna Andréjewna verheiratet ihre Tochter“. Ach, mein Gott, denke ich bei mir, und war so erfreut, daß ich zu meinem Mann sage, „hör doch, Lúkachen, was für ein Glück Anna Andréjewna wiederfahren ist.“ Nun, Gott sei Dank, denke ich bei mir, und sage zu ihm, „ich bin so entzückt, daß ich vor Ungeduld brenne, es Anna Andréjewna persönlich auszudrücken.“ Ach, mein Gott, denke ich bei mir, Anna Andréjewna hat ja lange schon auf eine schöne Partie für ihre Tochter gewartet, und nun erfüllt sich ihr Wunsch und nun ist’s so gekommen, wie sie es gehofft hat. Und war so entzückt darüber, daß ich ganz die Sprache verlor! Und nun kommen mir die Tränen, und ich weine und schluchze. Und Lúka Lúkitsch sagt zu mir: „Schluchze doch nicht so, Nástja.“ „Lúkachen,“ sage ich zu ihm, „ich weiß selbst nicht warum, aber die Tränen fließen mir so wie ein Bach aus den Augen.“
Polizeimeister. Bitte höflichst Platz zu nehmen, meine Herrschaften. He, Míschka, bring mehr Stühle herein! (Die Gäste beginnen sich niederzulassen.)
7. Szene
Die Vorigen. Polizeiinspektor und Polizeidiener.