Und endlich bin ich sogar der Ansicht, daß von dem Erscheinen der Odyssee eine Wirkung auf den heutigen Geist unserer Gesellschaft im allgemeinen ausgehen wird. Gerade in unserer Zeit, wo durch den geheimnisvollen Willen der Vorsehung überall ein schmerzlicher Schrei der Unbefriedigung durch die Welt geht, ein Schrei der Unzufriedenheit mit allem, was es auf der Welt gibt, mit den Zuständen, mit der Zeit, wie mit uns selbst, wo allen endlich die Vollkommenheit, bis zu der uns unser moderner bürgerlicher Geist und die Aufklärung emporgehoben haben, verdächtig zu werden beginnt, wo sich bei jedem ein unbewußtes Sehnen fühlbar macht, etwas anderes zu sein, als das, was man ist, ein Sehnen, das vielleicht aus der edlen Quelle, dem Wunsche, besser zu sein, entspringt; wo durch die törichten Losungen und durch die übereilte Verkündigung neuer ganz unklar erfaßter Ideen hindurch sich ein allgemeines Streben Bahn bricht, sich mehr einer dunkel ersehnten Mitte zu nähern, das wahre Gesetz unseres Handelns, sowohl das der Massen, wie das jedes einzelnen zu finden, in einer solchen Zeit muß die Odyssee durch die patriarchalische Größe des antiken Lebens, durch die unkomplizierte Einfachheit der das öffentliche Leben bewegenden Triebfedern, durch die Frische des Lebens, durch die noch durch nichts abgestumpfte kindliche Heiterkeit des Menschen, ergreifen. Aus der Odyssee wird unserem neunzehnten Jahrhundert ein starker Vorwurf entgegentönen, und dieser Vorwurf wird nicht verstummen, je tiefer es in sie eindringen und je mehr es sich mit ihr vertraut machen wird.
Was kann zum Beispiel einen stärkeren Eindruck machen, als der Vorwurf, den wir in unserer Seele vernehmen, wenn wir sehen, wie der antike Mensch, mit seinen geringen Werkzeugen, bei der großen Unvollkommenheit seiner Religion, die ihm sogar erlaubte, zu stehlen, Rache zu üben, seine Zuflucht zu List und Tücke zu nehmen, um den Feind zu vernichten, mit seiner rebellischen, harten, nicht zum Gehorsam neigenden Natur und seinen schwachen Gesetzen es verstanden hat, durch die bloße Erfüllung der von den Vorfahren ererbten Sitten und Gebräuche — die nicht umsonst von den alten Weisen eingeführt und festgesetzt worden waren, und die nun auf ihr Gebot wie ein Heiligtum vom Vater auf den Sohn vererbt wurden, — wenn wir sehen, wie der Mensch der alten Zeit es verstanden hat, durch bloße Erfüllung dieser Sitten seinen Handlungen eine gewisse strenge Form, ein gewisses Ebenmaß, ja sogar eine gewisse Schönheit zu verleihen, so daß alles an ihm vom Kopf bis zu der Zehe, jedes seiner Worte, die einfachste Bewegung, ja selbst der Faltenwurf seines Gewandes Größe und Würde atmete, und daß man in ihm wirklich den göttlichen Ursprung des Menschen zu ahnen glaubt? Wir dagegen, mit all unseren gewaltigen Mitteln und Werkzeugen der Vervollkommnung, mit der Erfahrung aller Jahrhunderte, mit unserer schmiegsamen, gelehrigen Natur, mit unserer Religion, die uns doch nur zu dem Zweck gegeben ward, damit wir heilige und göttliche Menschen werden — wir haben es mit all diesen Mitteln zu nichts gebracht, als zu einer gewissen inneren, wie äußeren Unordnung, Disharmonie und Zerfahrenheit, wir wußten nichts aus uns zu machen, als traurige, halbe, zerstückelte und kleinliche Menschen, vom Kopf bis zu den Füßen, ja bis zu unserer Kleidung, und zu alledem sind wir uns gegenseitig so zuwider geworden, daß keiner den andern mehr achtet; nicht einmal die tun es, die immer von der allgemeinen Menschenachtung reden.
Mit einem Wort, die Odyssee wird auf die an ihrer europäischen Vollkommenheit Leidenden und Krankenden eine starke Wirkung ausüben. Sie wird sie an vieles Kindlich-Schöne erinnern, das uns leider verloren gegangen ist, das die Menschheit sich jedoch wiedererobern muß, als ihr rechtmäßiges Erbe. Viele werden zum Nachdenken über manche Dinge angeregt werden. Zugleich aber wird vieles aus den alten patriarchalischen Zeiten, die dem russischen Wesen so nah verwandt sind, sich unsichtbar über das russische Land verbreiten. Der Wohlgeruch atmende Mund der Poesie vermag unserer Seele manches einzuhauchen, was ihr weder mit Gewalt, noch durch die Kraft des Gesetzes eingepflanzt werden kann.
VIII
Einige Worte über unsere Kirche und unsere Geistlichkeit.
Aus einem Brief an den Grafen A. P. T.
Sie beunruhigen sich unnötigerweise wegen der Angriffe, die heute in Europa gegen unsere Kirche gerichtet werden. Auch unsere Geistlichkeit der Gleichgültigkeit anzuklagen, wäre eine Ungerechtigkeit. Warum wollen Sie, daß unsere Geistlichkeit, die sich bisher durch eine würdige überlegene Ruhe ausgezeichnet hat, die ihr so wohl anstand, sich unter die europäischen Schreier mischen und gleich ihnen oberflächliche, ungenügend durchdachte Broschüren erscheinen lassen soll? Unsere Kirche hat sehr weise und klug gehandelt. Um sie zu verteidigen, muß man sie erst selbst kennen gelernt und begriffen haben. Wir aber kennen unsere Kirche sehr schlecht. Unsere Geistlichkeit sitzt nicht müßig da. Ich weiß genau, daß im Innern unserer Klöster und in der Stille unserer Klosterzellen an unwiderleglichen Werken zum Schutz und zur Verteidigung unserer Kirche gearbeitet wird. Und diese Männer, gerade diese Männer tun ihre Pflicht und Schuldigkeit weit besser, als wir; sie beeilen sich nicht, und arbeiten in der Erkenntnis dessen, was ein solcher Gegenstand erfordert, in tiefer Ruhe an ihrem Werk. Sie schaffen in ständigem Gebet und in der Arbeit der Selbsterziehung; indem sie alle Leidenschaften und alles, was einer unstatthaften, sinnlosen Fieberhitze gleichsieht, aus ihrer Seele austreiben und sie bis zu der Höhe himmlischer Leidenschaftslosigkeit zu erheben suchen, auf der sie sich erhalten muß, wenn sie stark genug sein will, um einen solchen Gegenstand zu behandeln. Aber auch diese Verteidigungsschriften werden noch nicht genügen, um einen römischen Katholiken vollständig zu überzeugen. Unsere Kirche muß in uns selbst geheiligt werden und nicht durch unsere Worte. Wir selbst müssen unsere Kirche werden und durch uns muß ihre Wahrheit verkündigt werden. Man sagt, daß es unserer Kirche an Lebenskraft fehlt, aber man spricht die Unwahrheit, denn unsere Kirche ist das Leben. Freilich ist man ganz logisch und durch einen richtigen Schluß zu diesem falschen Satz gelangt: — Wir selbst nämlich sind tot, sind Leichen, und nicht die Kirche, und nach uns nennt man unsere Kirche einen Leichnam. Wie sollen wir unsere Kirche verteidigen und was für eine Antwort sollen wir geben, wenn man uns vor folgende Fragen stellt: „Hat die Kirche euch denn zu besseren Menschen gemacht? Tut denn jeder bei euch, wie es sich gehört, seine Pflicht und Schuldigkeit?“ Was sollen wir hierauf antworten, wenn wir es plötzlich tief im Innern fühlen, wenn das Gewissen es uns sagt, daß wir die ganze Zeit über neben unserer Kirche hergewandelt, an ihr vorübergegangen sind und sie nicht einmal jetzt ordentlich kennen? Wir sind im Besitze eines Schatzes von unendlichem Wert und bemühen uns nicht, uns ein Gefühl dafür zu verschaffen, sondern wissen nicht einmal, wo wir ihn verwahrt halten. Man bittet den Herrn des Hauses, er möge doch den kostbarsten Gegenstand vorzeigen, den sein Haus birgt, und der Herr weiß selbst nicht, wo dieser Gegenstand sich befindet. Diese Kirche, die sich seit den Zeiten der Apostel allein in ihrer unberührten ursprünglichen Reinheit erhalten hat, wie eine keusche Jungfrau, diese Kirche, die mit all ihren tiefen Lehren und ihren kleinsten äußeren Zeremonien gleichsam unmittelbar um des russischen Volkes willen vom Himmel herabgestiegen ist, sie, die allein fähig ist, alle Zweifelsknoten und alle unsere Fragen zu lösen, sie, die angesichts des ganzen Europa das größte und unerhörteste Wunder zu vollbringen vermag, indem sie jeden unserer Stände, alle Ämter und Berufe veranlassen kann, sich in den ihnen gesetzten Grenzen zu halten, ohne den Staat in irgendeiner Weise umzuwälzen oder zu erschüttern, Rußland groß und stark zu machen und die ganze Welt durch die wohlgefügte harmonische Ordnung eines Organismus in Staunen zu setzen, durch den es bisher nur Schrecken verbreitete, — diese Kirche ist uns bisher ganz unbekannt! Diese für das Leben geschaffene Kirche haben wir noch immer nicht in unserem Leben zur Wahrheit gemacht.
Nein, Gott bewahre uns davor, unsere Kirche jetzt verteidigen zu wollen. Das hieße sie herabsetzen. Für uns gibt es nur eine Art der Propaganda — unser Leben selbst. Durch unser Leben müssen wir unsere Kirche verteidigen, die durchaus nichts anderes ist, als Leben, durch den reinen Atem unserer Seelen müssen wir ihre Wahrheit verkünden. Mögen die Missionäre des römischen Katholizismus sich an die Brust schlagen, mit den Händen fuchteln und die Beredsamkeit ihrer Seufzer und Worte mit schnell trocknenden Tränen begleiten. Der Verkünder des griechischen Katholizismus aber soll so vor das Volk treten, daß schon beim bloßen Anblick seiner demutsvollen Gestalt, der erloschenen Augen und der ruhigen ergreifenden Stimme, die tief aus der Seele dringt und in der alle weltlichen Wünsche erstorben sind, alles erschüttert wird, noch ehe er erklärt hat, worum es sich handelt, und alles wie aus einem Munde zu ihm spricht: „Du brauchst nichts zu sagen: wir vernehmen, auch ohne daß du ein Wort redest, die heilige Wahrheit deiner Kirche.“
IX
Über denselben Gegenstand
Aus einem Briefe an den Grafen A. P. T.
Die Ansicht, daß unsere Kirche bei uns so wenig Autorität und Bedeutung hat, weil unsere Geistlichkeit nicht weltgewandt genug ist und es nicht versteht, sich in der Gesellschaft zu bewegen, ist genau so töricht, wie die Behauptung, unsere Geistlichkeit werde durch die Satzungen unserer Kirche an jeder Berührung mit dem Leben gehindert und durch die Regierung in ihrem Handeln beschränkt. Freilich sind unserer Geistlichkeit bei ihrem Verkehr mit der Welt und mit den Menschen strenge und wohlberechtigte Schranken gezogen. Glauben Sie mir, es wäre nicht gut, wenn unsere Geistlichen häufiger mit uns zusammenkämen, an unseren täglichen Zusammenkünften und Vergnügungen teilnähmen oder sich in unsere Familienangelegenheiten mischen würden. Der Geistliche ist vielen Versuchungen ausgesetzt, in weit höherem Maße als wir: er würde sicher zu all jenen Intrigen im Schoße der Familien kommen, die man den römisch-katholischen Priestern zum Vorwurf macht. Die römisch-katholischen Geistlichen sind gerade deshalb so verderbt und korrumpiert, weil sie zu weltlich geworden sind. Unsere Geistlichkeit hat zwei Gebiete, auf denen sie sich betätigen kann und auf denen sie mit uns zusammentrifft: die Beichte und die Predigt. Auf diesen beiden Gebieten, auf deren erstem sich nur ein- bis zweimal jährlich Gelegenheit zur Betätigung bietet, während man sich auf dem zweiten jeden Sonntag treffen kann, läßt sich sehr viel leisten. Und wenn der Priester es nur verstände, angesichts des vielen Häßlichen und Bösen, das er im Menschen findet, bis zum richtigen Zeitpunkt zu schweigen und sich’s gründlich zu überlegen, wie er sich ausdrücken, wie er so zu den Menschen reden solle, daß jedes seiner Worte ihnen tief zu Herzen dringt, so wird er bei der Beichte und in der Predigt so starke mächtige Worte dafür finden, wie ihm dies in seinen täglichen Unterhaltungen mit uns nie gelingen würde. Er muß von einem erhöhten Platz zu dem mitten im Weltgetriebe stehenden Menschen reden, damit der Mensch den Eindruck gewinne, daß nicht ein Priester vor ihm stehe, sondern Gott selbst, der sie alle beide hört, und daß von Seiner unsichtbaren Gegenwart ein Hauch ausgeht, der beide mit ehrfürchtigem Schaudern erfüllt. Nein, es ist sogar gut, daß unsere Geistlichkeit sich in einer gewissen Entfernung von uns hält. Es ist gut, daß sie sich sogar durch ihre Kleidung, die keinerlei Wandlungen und Launen unserer törichten Mode unterworfen ist, von uns unterscheidet. Diese Kleidung ist schön, groß und würdig. Das ist kein sinnloses, aus dem achtzehnten Jahrhundert übernommenes Rokoko, das ist nicht die aus buntem Flitter zusammengesetzte, nichtssagende Kleidung der römisch-katholischen Priester. Diese Kleidung hat einen tiefen Sinn: sie ist ein Abbild, sie gleicht jener Kleidung, die der Heiland selbst getragen hat. Der Geistliche soll auch in seiner Kleidung ein ewiges Erinnerungszeichen an Den mit sich führen, dessen Abbild er für uns sein soll, damit seine Seele sich auch nicht für einen Augenblick vergessen und in den Genüssen, Zerstreuungen und den nichtigen weltlichen Sorgen verlieren kann, denn von ihm wird tausendmal strengere Rechenschaft gefordert werden, als von irgendeinem unter uns; daher sollen die Geistlichen immer daran erinnert werden, daß sie gleichsam andre, höhere Menschen sind. Nein, solange der Priester noch jung ist, solange er das Leben noch nicht kennt, soll er überhaupt nur bei der Beichte und bei der Predigt mit den Menschen zusammentreffen. Und wenn er sich schon einmal in eine Unterhaltung mit einem von ihnen einläßt, so sollen dies nur die Weisesten und Erfahrensten unter ihnen sein, die ihn die Seele und das Herz des Menschen kennen lehren, und die ihm das Leben in seiner wahren Gestalt und in seinem wahren Lichte und nicht in dem Lichte, in dem es einem unerfahrenen Menschen erscheint, darstellen können. Der Priester muß auch Zeit für sich selbst haben, er muß an sich selbst arbeiten können. Er muß sich ein Beispiel an unserem Heiland nehmen, der lange Zeit in der Wüste weilte und erst, nachdem er sich durch ein vierzigtägiges Fasten darauf vorbereitet hatte, zu den Menschen hinausging, um ihnen seine Lehre zu bringen. Einzelne kluge Köpfe sind bei uns auf den Einfall gekommen, man müsse sich in der Welt herumbewegen, um sie kennen zu lernen. Das ist grundfalsch. Diese Ansicht wird durch alle Weltleute widerlegt, die sich ihr ganzes Leben lang in der Welt bewegen und doch die hohlsten und leersten Menschen sind. Nicht inmitten der Welt selbst wird man für die Welt erzogen, sondern fernab von ihr in tiefer innerster Selbstbetrachtung, in der Erforschung der eigenen Seele, denn dort liegen die Gesetze aller Dinge verborgen: suche zuvor den Schlüssel zu deiner eigenen Seele; hast du ihn erst gefunden, so wirst du mit diesem Schlüssel auch die Seelen aller anderen aufschließen.
X
Über das Lyrische bei unseren Poeten
An W. A. Schukowski
Laß uns von dem Aufsatz sprechen, über den das Todesurteil gefällt ist, d. h. von dem Aufsatz, der die Überschrift: „Über das Lyrische bei unseren Poeten“ trägt. Vor allem: Dank für das Todesurteil! So ward ich denn bereits zum zweitenmal von dir gerettet, du mein wahrhafter Lehrer und Erzieher! Schon im vergangenen Jahre hat deine Hand mir Halt geboten, als ich eben im Begriff war, Pletnjew für seinen „Sowremennik“ meine Betrachtungen über unsere russischen Dichter zu senden; und nun hast du eine neue Frucht meines Unverstandes der Vernichtung preisgegeben. Du bist der einzige, der mir noch Einhalt gebietet, während mich die andern alle anfeuern und ermuntern; weiß ich doch selbst nicht wozu. Wieviel Torheiten hätte ich schon begangen, wenn ich nur auf meine andern Freunde gehört hätte! So, da hast du meinen Dankhymnus: und nun zu dem Aufsatz selbst. Ich werde schamrot, wenn ich daran denke, wie dumm ich noch immer bin, wie ich so gar nicht verstehe, von gescheiteren Dingen zu reden. Am törichtesten aber geraten meine Gedanken und Betrachtungen über die Literaten. Hier kommt alles, was ich schreibe, besonders geschwollen, dunkel und unverständlich heraus. Ich bin nicht imstande, meine eigenen Gedanken auszudrücken und niederzuschreiben, die ich doch nicht nur im Geiste vor mir sehe, sondern auch mit dem Herzen erahne und erfühle. Der Kern meines Aufsatzes ist vernünftig und richtig, und doch habe ich mich so ausgedrückt, daß jeder meiner Ausdrücke zum Widerspruch herausfordert. Ich muß es noch einmal wiederholen: in der Lyrik unserer Dichter liegt etwas, was kein Poet einer andern Nation besitzt — es ist dies jenes Etwas, das an die Bibel gemahnt, — jene höhere Art Lyrik, die nichts gemein hat mit leidenschaftlicher Schwärmerei und nur der sichere Aufschwung im Lichte des Verstandes, der höchste Triumph geistiger Nüchternheit ist. Ich will hier nicht einmal von Lomonossow und Dershawin reden, selbst bei Puschkin tritt einem diese strenge Lyrik überall da entgegen, wo er einen großen Gegenstand behandelt. Denke nur an solche Gedichte wie: An einen Kirchenfürsten, der Prophet, oder sogar an jene geheimnisvolle Flucht aus der Stadt, die erst nach seinem Tode veröffentlicht wurde. Aber nimm einmal die Gedichte von Jasykow und du wirst sehen, daß er stets unendlich hoch über die Leidenschaft, ja sogar über sich selbst hinauswächst, wenn er an etwas Höheres rührt. Ich möchte hier eines seiner Jugendgedichte „Der Genius“ als Beispiel anführen. Es ist übrigens nicht lang.