Wilhelm Schäfer schreibt in den „Rheinlanden”: Ich preise dieses Buch als eine seltene Dichtung. Wenn einmal die Literaturgeschichte den Mut finden wird, auch in unserer grauenvollen Zeit nach Blüten zu suchen, wird diese Erzählung sicherlich einen der reizvollsten Funde darstellen. Ich muß gestehen, ein paarmal dachte ich an den herrlichen „Taugenichts” von Eichendorff, so bilderbunt und romantisch läuft diese Erzählung dahin, die von einem Steinbild an einer rheinischen Kirche ins Mittelalter abschwenkt, um mit dem Schicksal des Steinbildes wieder in der Gegenwart zu schließen.

Hans Benzmann in „Das neue Deutschland”: Es gibt Dichtungen, die so fein sind, die so in allem den Leser und seine Seele hinnehmen, ihn so im tiefsten beglücken, daß er nichts anderes über sie sagen mag: Lest alle sie, sie waren mir ein Erlebnis und schenkten mir ein vollkommenes Selbstvergessen, sie werden euch wie mir unvergeßlich sein.

Georg Müller Verlag München


Nikolaus Schwarzkopf

Mathias Grünewald

Ein Büchlein für Kinder Gottes

Wie der Untertitel sagt: Kein Buch der Kunstwissenschaft oder der Kunstgeschichte, kein „gelehrtes Buch”, kein Buch für den „Kunstkenner”! Ein Buch vom Menschen und für den Menschen, ein Buch von der Seele, ein Buch der tiefinnersten Dinge, der positiven, gottfröhlichen Kindschaft, jenseits aller Konfessionalität. Wer dieses Büchlein gelesen hat, wer den Ueberschwang der göttlichen Malerseele des Meisters Mathias in sich verspürt, nachgefühlt, wer sich warm gelesen an diesen Flammenzeichen der einfachsten Gottesnähe in uns, tief in uns, dem wird der Meister und alle Kunst schlechthin ein neues Zeichen sein, die Schuhe zu lösen an diesem heiligen Ort. Der wird seiner Seele leichter folgen können, wenn sie zurückstrebt ins gelobte Land der Gotteskindschaft und Gottesnähe.

Georg Müller Verlag München