Und da hörte er den ersehnten einzigen, den von Posaunen und Kanonen umbrandeten Blutschlag, der ihn retten sollte.

Er stieß die schmale Tür zur Treppe auf. Er rannte aufs Geratewohl hinaus und hinab, bevor er noch nachkontrolliert hatte, ob sein Ohr ihn nicht getäuscht. Aber er sah gleich: es glückt!

Im Flur stand unten ein Polizist. Mabuse rief ihm zu: „Er hat sich im Badezimmer ... Er hat sich im Badezimmer ...“

Mabuse sieht sie noch alle herauslaufen aus einem Zimmer unten und die Treppe anstürmen. In der Haustür stehn zwei Männer. Sie stehn mitten in der zertrümmerten Tür, und die Fetzen des Holzes, rund um ihre Körper hervorragend, scheinen ihnen wie die Spieße eines Heiligenkranzes in die Rücken einzudringen.

„Verstärkung holen ...,“ schreit Mabuse, als er bei ihnen ist, „... im Badezimmer verschanzt ...“

Sie lassen ihn durch. Er läuft, die eine Hand zum Wegschieben benutzend, mit der andern den Browning haltend.

... Ja, er kommt hinaus ...

Die Nacht brennt von den Scheinwerfern, ein Feuerwerk der Freiheit und der Beglückung um ihn. Entzückte, flammende Visionen besprühen seinen Geist und sein Herz. Er trinkt das Licht draußen in vollen Zügen in die Augen.

„Was ist?“ schreit einer der Männer draußen auf den Einstürmenden.

„Befehl des Staatsanwalts ... Verstärkung holen! Badezimmer verschanzt!“ schreit Mabuse zurück.