Weltmann sprach einige wenige Worte schmucklos und fast grob. Er sagte: Die Gaben, die er vor den Gästen der Fürstin und des Fürsten Komorek zeigen wollte, seien Gaben der Tat, und er zweifle auch nicht daran, daß den Gästen Tatsachen nähergingen als der Versuch, erst mit Worten etwas zu erklären zu versuchen, das wahrscheinlich nie erklärt werden könne.
Er wolle sich selber zuerst als Objekt vorführen und jemanden bitten, einen Herrn und eine Dame unter den Anwesenden zu nennen. Frau Fürstin sei vielleicht bereit.
Die Fürstin rief: „Als Herrn erbitte ich meinen Nachbar, den Herrn von Wenk!“
„Und die Dame? Vielleicht bezeichnet der Fürst die Dame!“
Der Fürst sagte ohne langes Besinnen: „Wen soll ich anders bezeichnen als meine Gattin?“
Weltmann setzte sich auf einen Stuhl. Er legte die künstliche Hand in auffälliger Weise vor sich auf ein Knie. Die andere vergrub er in der Tasche seiner Jacke.
„Frau Fürstin,“ sagte er nach einer Weile, in der er sich gesammelt hatte, „habe ich jemals Ihre Uhr in der Hand gehabt? Die kleine Uhr, die Sie in Ihrer Handtasche bei sich tragen?“
„Ich wüßte nicht!“ antwortete die Fürstin.
„Diese Uhr hat die Nummer 56403. Sie ist eine ovale Omega-Uhr!“
Die Fürstin zog die Uhr heraus, öffnete den Deckel, schaute und nickte. Sie zeigte sie ihren beiden Nachbarn und sagte lebhaft: „Es stimmt!“