Er stemmte sich in einer aufflammenden Verzweiflung gegen sie. Aber er merkte gleich, das war alles vergebens. Das war alles für die Katze! Also war er verkauft und verloren. Er war auf den Leim gegangen.

Mit einem bösen Trotz wandte er sich gegen sich selber: So ist es recht! Der Stärkere gewinnt! So warst du der Schwache!

Weshalb war er der Schwache? Weil er etwas unternommen hatte, das von vornherein den Rand seiner Fähigkeiten überstieg. Ein jeder bescheide sich zu sich selber.

Was hatte ihn verführt, über sich selbst hinaus zu wagen? Weshalb konnte er jetzt, im verlorensten Augenblick, den sein Leben jemals besessen hatte, und der ihm so unglaubhaft schien, daß ein letzter süßer Zweifel, es möchte alles böser Traum sein, ihn nicht verlassen wollte ..., weshalb konnte er seine Gedanken führen wie kleine, kühle, wohlgezirkelte arithmetische Probleme und Lösungen? Was hatte ihn verführt?

Er wußte es. Das Gute in ihm war es gewesen. Die Einordnung in die fließende Macht des Gewissens, das er gegen sein Volk hatte. Er hatte diesem helfen wollen. Und weil sein Gewissen mächtiger war als seine Fähigkeiten, war er dem Verderben entgegengegangen.

Wenn dies Erlebnis seinen Tod am Ausgang hatte, so starb er einen Tod, der edel war. So waren die seelischen Atome, die aus seinem Vergehen in neu entstehendes Leben hineinschwebten, von edler Fruchtbarkeit ... Er lebte im Geist weiter unter den Menschen ...

Der Schall des Motors pochte durch den Wald. Das hörte Wenk.

Was hatte der Feind mit ihm vor?

Das Auto schlug sich mit einer Raserei durch die Nacht wie ein Schiff durch einen Taifun.

Wozu? Wohin brachte man ihn?