„Halten Sie! Es ist Spoerri!“
Das Auto hielt. Gleichzeitig verloschen die Scheinwerfer. Sofort verloschen auch die des folgenden Autos. Dieses fuhr dicht auf. Dann stoppte es. Eine Stimme hustete herüber.
„Kommen Sie!“ rief Mabuse.
Einer kam durch die Nacht heran. Mabuse hatte die Mauserpistole aus der Manteltasche genommen. Der Wagenführer setzte eine kleine elektrische Lampe an, und man sah im Lichtkegel einen mantelverhüllten Menschen.
„Ja, Herr Doktor!“
Die Hand ließ die Pistole in die Tasche zurückgleiten. „Spoerri, halten Sie hier eine Viertelstunde oder fahren Sie auf einem andern Weg nach Schachen. Sie müssen kurz nach mir dort sein, halb zwei bis zwei. Ich bin zu großen Änderungen entschlossen, die ich Ihnen mitteilen muß, bevor wir in die Schweiz hinüberfahren. Sonst? ...“
„Alles in Ordnung. Ich habe noch hundert Kilogramm Cer-Eisen im Wagen.“
„Los! Halb zwei bis zwei!“
Sie fuhren wieder. Die Scheinwerfer blieben eine Weile, wo die Landstraße sich der österreichischen Grenze näherte und Grenzwächter patrouillierten, gelöscht. In Schlachters brannten sie wieder an, und das Dorf sank mit hastiger Gespensterhaftigkeit in ihren Lichtkegeln zurück.