„Verübeln Sie mir nicht, wenn ich Ihnen aus Mangel an Zeit nichts anderes mehr sage, als daß in diesem Augenblick das Polizeiauto zu Ihnen fährt, um Sie herzubringen. Der Beamte ist ausgestattet mit allen Befugnissen. Schließen Sie die Redaktion Ihrer Depeschen bitte so, daß das Blatt gedruckt werden kann ohne die Mitteilung, die Sie mir gerade über einen Mord machten. Auf Wiedersehen, Herr Grube. Schluß!“
Wenk schickte gleich das Auto.
„Also, Herr Wasserschmidt, bitte weiter. Die Dame hat Widerstand geleistet. Wie machte sie das?“
„Sie lief einige Schritte von mir fort auf die Mauer des Wittelsbachpalastes zu, wohin die Täter gelaufen waren, und rief den Namen: Georg!“
„Das haben Sie gehört?“
„Ja, ganz deutlich. Sie sprach es aus: ‚Georch!‘ Ganz genau! Und weil sie auch noch auf diese Mauer zulief, habe ich nicht lange gespaßt und ihr die Hände gebunden.“
„Was tat die Dame dann?“
„Dann war sie ruhig und ließ sich abführen. Unterwegs sagte sie noch: ‚Ich kann doch wohl gleich mit dem Herrn Staatsanwalt von Wenk sprechen?‘“
„Da müssen Sie wohl schon warten, bis der Herr Staatsanwalt morgen gefrühstückt hat,“ sagte ich.
„Vielleicht telephonisch,“ bat sie nun sehr höflich.