„Es hat aber auch ein zweiter Beamter diesen Namen aus Ihrem Munde gehört. Das ist es ja!“
„Sonderbar!“ sagte nach einer Weile des Nachdenkens die Carozza. „Mein Mann hieß Georg! Sollte ich in der Aufregung ...“
„Nun, dann ist ja alles klar. Das ist begreiflich. Nur wußte niemand, daß Sie verheiratet waren.“
„Sind!“
„Noch sind! Ja, das ist etwas anderes. Soll ich Ihren Gatten benachrichtigen? Oder haben Sie vielleicht keine Beziehungen mehr zu ihm?“
„Doch! Seine Adresse ist Frankfurt am Main, Eschenheimer Landstraße 234 ... Georg Strümpfli heißt er.“
„Es wird ihm peinlich sein. Fürchten Sie keine Schwierigkeiten, weil durch das Ereignis ja nun Ihr Name, geknüpft an den des ermordeten Hull, in die Öffentlichkeit kommt?“
Da riß die Carozza den Mund auf. Sie fiel auf den Stuhl zurück. Sie rief: „Ermordet ... Hull ...,“ und sank dann vom Stuhl auf den Boden.
Wenk war Augenblicke unsicher. Er entschloß sich dann aber, diesen Anfall nicht zu glauben. Er hob sie auf das Lager. Dann ging er, ohne sich noch um sie zu kümmern. Er befahl den Beamten, scharf auf die Dame aufzupassen und vor allem niemanden zu ihr, ja nicht einmal in die Wachtstube zu lassen. Die Waffen seien schußbereit zu halten.
Er fuhr zur Polizeidirektion zurück, verständigte den Polizeiarzt und bat ihn, gleich hinzufahren und der Kranken in unauffälliger Weise auch die Kleider untersuchen zu lassen. Darauf schrieb er einen Haftbefehl für sie aus und gab ihn weiter. Er benachrichtigte noch das Informationsbureau der Polizeidirektion, jeden Journalisten, der etwa über den Fall Nachrichten erbitten komme, zu ihm zu senden, aber selber nichts zu sagen.