„Das hängt vom Untersuchungsrichter ab.“

„So soll der Herr endlich kommen. Es ist unwürdig für eine angesehene Künstlerin wie mich ...“

„Das hat leider alles seinen vorgeschriebenen Gang. Ohne Anbetracht der Persönlichkeit, wie die Formel lautet. Mehr als meine Hilfe kann ich Ihnen nicht versprechen.“

„Sie gehen wieder? Ohne mich?“

„Mehr kann ich vorerst nicht tun,“ sagte Wenk.

Die Carozza wandte sich ab.

Wenk begab sich an den Tatort. Er hatte zu Hause die Einwohnerlisten der Häuser durchstudiert, die an die Stelle stießen, an der der Überfall vorgekommen war. Besonders genau die Finkenstraße. Er nahm zwei Geheimpolizisten mit, darunter den Beamten, der die Täter bis an die Mauer verfolgt hatte.

Er untersuchte die Mauer bei Tageslicht. Sie zeigte Kratzspuren von Schuhspitzen, und ganz oben war ein Blutfleck. Es mochte sein, daß einer hochgehoben wurde, der dort erst die Mauer mit den Händen berührte. Aus dem Fleck leuchtete das Blut des ermordeten Hull in den prallen Februartag.

Wenk ging in die Häuser. Mehrere führten, wie er sah, nach hinten auf den Park. Er sprach mit jedem einzelnen der Bewohner dieser Häuser. Einige hatten Lärm in der Nacht gehört. Aber sie hatten sich nicht darum gekümmert, weil es das jetzt immer gab.

„Und in den Häusern selber?“ fragte Wenk. „Haben Sie da nichts gehört?“