2 Unterarten: a) lobátum Swartz, Blätt. derb lederart., am Grunde stark verschmälert, oberseits etwas glänzend, mit zerstreut spreuhaariger Spindel; Fiederchen spitz, bis 1½ cm lang, vorwärts geneigt, meist mit keilf. Grunde sitzend, fast nur die untersten geöhrt, das unterste vordere aufrecht, größer als das folgende (Fig. [989]); Schleier derb, bleibend. Gebirgswälder, steinige Abhänge, verbreitet; b) anguláre A. Br., Blätt. weniger derb, am Grunde wenig verschmälert, glanzlos, wie die Spindel dicht spreuhaarig; Fiederchen stumpf, mit aufgesetzter Stachelborste, bis 1 cm lang, rechtwinklig abstehend, deutlich gestielt, am Grunde geöhrt, das unterste vordere nicht od. kaum größer als das folgende (Fig. [990]); Schleier zart. Bergwälder, im Westen und Süden, wenig verbreitet.

Fig. 990.

Bastarde: A. cristatum × spinulosum; A. filix mas × spinulosum; A. braunii × lobatum; A. lobatum × lonchitis.

4. Onocléa L., Straußfarn.

Schattige Gebirgs- und Waldbäche, sehr zerstr., fehlt im Nordwesten

O. struthiópteris Hoffmann

5. Wōōdsia R. Br., Wimperfarn.

Blattstiel glänzend rotbraun; Blätt. nebst dem Blattstiel mit Spreuschuppen und gegliederten Haaren besetzt; untere Fiedern etwas entfernt