Altmann murmelte:

„Ja, das geht aber doch nicht ... das ist unmöglich.“

Adelens Antwort wurde durch das Eintreten von Luise abgeschnitten. Gleich darauf kamen die Kinder und Dr. Maurer.

„Na, bist du fertig, Karla ... wir können Abendbrot essen ... Nein, Karla, kein Geschaukel, bitte. Vicki, roll’ den Wagen ’ran. So. Reingelegt und nun ’raus ... Nein, Karla, ich verbitte mir ganz entschieden, daß du dem Kinde schlechte Gewohnheiten gibst. Sonst lehne ich jede Verantwortung ab! Hörst du? Jede!“

Karla gab dem Wagen einen kleinen Stoß.

„Bitte. Ihr wißt das ja alle besser.“

Manchmal wünschte sie, sie wäre eine Wilde, die ihr Kind im Busch zur Welt gebracht hätte. Da würde nur sie zu bestimmen haben und dürfte mit dem Kinde tun, was sie wollte, dürfte es in ihr Tuch packen und auf dem Buckel tragen, bis es groß war und selber lief ... Gut hatten es diese Mütter ... und gut die Kinder!

Man setzte sich zu Tisch. Adele hatte für einen Heringssalat gesorgt, den Altmann gerne aß. Karla bekam eine dicke Mehlsuppe.

Altmann entfaltete sein Mundtuch.

„Wie bin ich euch dankbar, daß ihr euch Karlas so angenommen habt. Dir vor allem Adele ...“