„Mein Ball“, unterbrach Schmerzchen und blickte finster auf das Stück rotgrünen Gummi, das in den Sand eingestampft war.
„Richtig ... und Schmerzchens Ball ist auch durch meine Schuld —“
„Das macht nichts ... Guten Abend.“
Sie nickte kurz, lächelte flüchtig und zog das Kind mit sich fort.
Er sah ihr nach, wie sie mit sicheren Schritten geradeaus ging. Sah ihre mittelgroße, mollig schlanke Gestalt, den hübschen Umriß ihres runden Kopfes unter dem einfachen Hut, den hohen Rüst ihres derb und doch nicht unelegant bekleideten Fußes — —
„Nette Frau“, murmelte er und drückte den Hut auf seinen blonden schrägen Scheitel. Dann ritt er weiter.
Karla ging eine Weile schweigend; dann fragte sie Vicki: „Woher kennst du den Herrn?“
„Ich traf ihn schon vor einer halben Stunde, als ich mit Bodo auf- und abging. Bodo kennt ihn, weil sein Baumeister eine Villa für ihn am Wannsee gebaut hat. Klotziges Geld soll der Mensch haben — eine Segeljacht und einen Rennstall und Automobile und weiß Gott was!“
Karla ging rascher. Der frische Wind färbte ihre Wangen rosig — —
Als Altmann drei Tage später in Karlas Garderobe kam, erblickte er ein großes Blumenkissen, in dessen Vertiefung ein bunter Kinderball lag.