„Ihren Revolver“, drängte sie.

Ich versicherte ihr, dass ich nie einen Revolver bei mir führe, da ich mir bei meiner Erregbarkeit mehr Unheil als Schutz damit schaffen würde.

„Ausser heute,“ bemerkte sie halb ironisch.

„Ich hatte schlimmstenfalls einen boshaften Scherz zu erwarten,“ erklärte ich, „dazu hätte mir dieser Stock genügt; mit Vergnügen liefere ich ihn aus.“

„Danke, vor einem Stock habe ich keine Angst.“

„Aber vor einem Revolver?“

„Solch ein Instrument“, erwiderte sie rasch, „gibt einem Abenteuer so leicht den Anstrich von faits divers für die Morgenzeitung.“

In diesem Augenblick bemerkte ich, wie sie etwas Hartes auf das Wandbrett legte. Leise erhob ich die Hand, um den Gegenstand zu befühlen und machte dabei unvorsichtigerweise ein Geräusch.

„Was tun Sie?“ fragte sie.

„Ich suche meine Handschuhe.“