Fig. 32.
- confer.
- 1877. Lanistes affinis sp. nov. Smith [22] P. Z. S. p. 716, pl. 74, Fig. 7.
- 1881. " " Smith, Smith [31] P. Z. S. p. 290, pl. 34, Fig. 23.
- 1889. Meladomus affinis Bourguignat [50] p. 175.
- 1891. Lanistes affinis E. Smith v. Martens [59] S. 17.
Es ist wieder nur ein einziges Exemplar, welches ich bei der folgenden kurzen Beschreibung berücksichtigen kann. Dasselbe ist 32 mm hoch und 31 mm breit, seine Mündung 22 mm hoch und 18 mm breit. Die Breite des Gehäuses ist also nicht viel geringer als die Höhe. Die Umgänge, in der Fünfzahl vorhanden, nehmen allmählich an Breite zu. Die Mündung ist ohrförmig, die Columella schlägt sich schwach über den sonst weiten Nabel.
Die nahe Verwandtschaft des Exemplares mit Lanistes affinis Smith aus dem Nyassa-See mögen die oben citirten Abbildungen und Beschreibungen bezeugen. Leider lässt sich in Folge des gebleichten und abgeriebenen Zustandes weder mehr die Farbe (die charakteristische orangegelbe Binde unterhalb der Naht) noch die Skulptur genau erkennen.
Dr. von Martens ([59] S. 17) führt die Smith'sche Art affinis aus Unyamwesi an (leg. Dr. Stuhlmann und Emin Pascha) und seine Grössenangaben stimmen mit den Proportionen des Exemplares aus dem Manyara-See ziemlich genau überein.
Paludina unicolor Oliv. nov. var.?
(Literatur über Pal. unicolor Oliv. siehe in Kapitel II.)
Die hier zu besprechenden Exemplare aus dem Manyara-See sind auffallend ähnlich denen aus dem Kagera-Nilquellgebiete, welche ich bereits oben (in Kapitel II.) angeführt habe.
Die Farbe des Gehäuses ist verblasst, der Apex abgenagt, die Anzahl der Windungen daher nicht genau festzustellen. Ueber die Windungen läuft eine kielartige Rippe und unter dieser liegen noch 2 Rippenspuren, von denen jedoch die unterste in die Naht einbezogen ist, d. h. deren Begrenzung bildet. Im Uebrigen ist die Skulptur unkenntlich.