Maasse des grössten und kleinsten Exemplares:
| Höhe der | Schale | 23,0 | 16,5 | |
| Breite " | " | 18,5 | 13,4 | |
| Höhe der | Mündung | 13,0 | 9,5 | |
| Breite " | " | 10,0 | 7,4 | mm. |
Paludina nov. sp.?
Fig. 12, 17, 23, 25.
Diese zweite Paludina-Form aus dem Manyara-See, welche Dr. Baumann in einigen Exemplaren gesammelt hat, ist kleiner als die vorige und mehr vorn gespitzt, kegeliger Gestalt. An der Schale lassen sich mehr oder weniger deutliche Querstreifen und hier und da eine Spur eines oberen oder unteren Kielstreifens erkennen. Der Nabel ist ritzförmig, die Anzahl der Windungen beträgt 6½. Die Proportionen wechseln folgendermaassen:
| Höhe des | Gehäuses | 15,9 | 16,3 | 13,6 | |
| Breite " | " | 11,1 | 12,0 | 10,0 | |
| Höhe der | Mündung | 7,5 | 8,0 | 6,5 | |
| Breite " | " | 6,0 | 6,5 | 5,5 | mm. |
Es ist mir weder in der Literatur noch in dem Material des hiesigen Hofmuseums eine Paludina-Art untergekommen, mit welcher die hier beschriebene zu vergleichen wäre. Ich vermuthe also in dieser eine neue Art und habe nur wegen der geringen Anzahl und der relativ schlechten Konsistenz der vorliegenden Repräsentanten davon abgesehen, ihr einen definitiven Namen zu geben.
[[←]] IV. Landschnecken.
An dieser Stelle sind nur einige wenige Arten zu besprechen, darunter aber eine neue, Succinea Baumanni mihi.