Chor

(psalmodierend in den Hintergrund gehend.)

Ich glaube an die Auferstehung in mir
Ich glaube an die Auferstehung in mir —
Ich glaube an die Auferstehung in mir —.

(Es wird ganz dunkel. Man hört noch das Getöse der Stimmen während des folgenden Bildes. Später schwächer und undeutlicher werdend. Raum leer. Langsam fällt von oben Licht auf die Mitte der Bühne, man sieht jetzt an der Stelle, wo die Frau lag, ein Mädchen. Es liegt verzückt am Boden und spricht leise für sich, voll unterdrücktem Jubel. Dünne Stimme — die wie eine Vogelstimme anschwillt.)

Jungfrau

Aus dem Tal zieht die Lerche in das Himmelsheim. Ich möchte meinen Geliebten ungesehen mit den Armen umgeben, wie ein Strauch die neue Rose.

Ich bin so froh, seit er mich heimsuchte.
Warum sind nicht alle Menschen gut?

Vierte Szene.

Mann und Frau gegenüber auf zwei Felskanzeln, im Dunkel des Grundes undeutlich der Chor. Mann abwehrend, Frau groß. Wogende palmenartige Gräser und Farnbüschel. Solange er spricht, weißes Licht, das mit rotem intermittiert, sobald sie antwortet.

Frau