Frau

(wirft den Stein, der seine Brust trifft)

Ich kenne dich nicht mehr an.

Mann

Barmherzigkeit!
Du tust mir weh,
durch die ich abgelöset bin.
Ach sieh hier mein Leben im Opferblut entschweben.
Die Erde nimmt die Kraft kaum an,
Die aus mir drang, die aus mir rann.
Du läßt mich nun zugrunde gehen,
An dir, die so ich losgemacht.
Im Todeskummer, wer ist da mein Trost?
Schwester trockne meine Stirn!

Frau

(fällt auf ihn nieder und drängt die anderen zurück. Mit großer Liebe.)

Laßt mich.
Mein Mann soll unberühret sein!
Ich leide mit dir!
Geh noch nicht, Eilender von mir.
Sieh her, da komm ich schon zu dir.

Mann

Glaube mir, Frau, und deine Hand tut mit Versegnung verwachsende Wunde mir zu — Warum sind wir nicht gut!