Mann
Wahrhaft bist du ein Mensch? Langhaarige!
Frau
Warum bist du nicht gut —
Mann, der mich mit Wünschen niederrannte.
Ich weiß du willst sein
Mein Freier und Befreier,
Mir Unreinen, Ungekannten —
Und bist mein böser Feind
Und Kerkermeister!
(Sie zuckt zusammen — weinend.)
Mann
Meine verströmte Liebeskraft, überall von dir aufgesaugt, nur in Spitzen — leise verdunkelnd, leise verklärend, — rührt sie da dich, Fremdes, widerspenstiges Dugespenst?
Das Weib ist unschuldig.
Aber der Mann — in seinen Dornen einsamt der Friedlosigkeit Frost.
Zeitweise in dir still wie nachträumend.
Ausgeweint, umgewendet,
scheidend blickst du mir ins Gesicht . . .
Mütterlicher Raum öffne dich!
Himmelsheimat, ziehe den irren Sohn.
Müde bin ich.
Weib geh frei aus meiner Hand.