"Der ausgewundene Strumpf zieht sich in die Vorhaut zurück!" rief Högl breit, überprüfte unbemerkt die Gesichter der ändern.
"Die Inspiration kommt im Schlaf!" warf der Millionär beiläufig him.
"Weißt du, Anton," sagte die Diva schnell und aufgeräumt, "ein
Spielchen wäre jetzt richtig angebracht!"
"Ein Bakkarat?—Ja, das wär' jetzt sehr nett!" sagte der Maler Kotlehm ebenso.
"Sehr richtig! Gewiß die Damen! Gewiß die Herren! Die Dammenherren, die Herrendammen!" plapperte Högl und verbeugte sich wie ein Lakai: "Adam Högl übernimmt die Saufregie, bitte, bitte meine Herrschaften, bitte!"
Das Schnarchen Ramings sägte friedlich und gleichmäßig. Yvonne, Kotlehm und der Millionär setzten sich um das Spieltischchen, legten die Banknoten in die Mitte.
"Prost, Herr Kunstmaler, Herr Kotstengel!" rief Högl hämisch, hob das volle Sektglas und schluckte hastig den ganzen Inhalt hinunter.
Van Haarskerk gab die Karten.
Högl, der nicht spielen konnte, ging auf und ab und brümmelte leise singend vor sich him. Von Zeit zu Zeit lugte er flüchtig auf den getürmten Haufen der Banknoten, die sich in der Tischmitte sammelten. Lässig zog man die Scheine weg oder warf neue him.
Mattblauer Tag lag schon auf den Gesimsen. Die Gärten draußen
bleichten. Stare zwitscherten leise auf. Tau stieg von der Erde hoch.
Unbehaglich tappte Adam Högl auf und ab, schielte manchmal auf die
Spieler, dann wieder durch die Fenster.