MARIA. Sie müssen auch erlösungs-fähig bleiben!—
TEUFEL (mit den Armen, wie ein Verkäufer, bis zur Schulterhöhe aufwippend). Erlösungs-fähig,—nachdem ich sie vergiftet,—auf besonderen Wunsch vergiftet,—das dürfte kaum sein.—
MARIA (von ihrem Thron springend, in die Nähe von Gott Vater und Christus eilend). Ja, dann ist die ganze Sache umsonst!—Wenn wir die Menschen nicht mehr erlösen können, was soll denn dann die ganze Einrichtung?!—
GOTT VATER und CHRISTUS (heben verzweifelnd die Hände empor; Christus, der sich etwas erholt, folgt von jetzt an wieder mit regerer Teilnahme.)
TEUFEL (dreht sich mit sardonischem Lächeln auf dem rechten Fuß-Absatz herum, und hebt, mit künstlichem Bedauern, wie ein Handelsjude, die Achseln hoch.)
Peinlicher Moment. Das Geschäft scheint nicht zustande kommen zu wollen.—Pause.
MARIA (um alle zu diversieren, geht langsam auf ihren Platz zurück, und frägt plötzlich, mit freundlicher Stimme, den Teufel). Apropos! Wie geht's denn mit Deinem Fuß?—
TEUFEL (auf die Diversion eingehend). Oh,—so so!—Nicht besser,—aber auch nicht gerade schlechter!—Mein Gott (auf sein kurzes Bein schlagend).—der wird nicht mehr anders!—Misemaschin'!—
MARIA (etwas leiser). Das ist von Deinem Fall?
TEUFEL (verständnisvoll, lange stumm und ernst nickend.)