Stehst nun, ein Fremdling, im lieblichen Segen frohlockender Gärten.

Stiegst wohl vom Berge herab, nimmer erkennt dich das Tal,

nimmer umspielt dich Willkommen der selbstgepflanzten Gebüsche,

mütterlich Raten und Tun hegt nicht den heimlichen Ort.

Blickst nun so einsam, verstoßen, auf dankbare Freude der Andern,

in ihr auflachendes Spiel lockt dich kein freundlicher Ruf.

Gehst in den Abend und schauerst vor Kühle, nun Flöten aufschluchzen

nun sich ein Mädchenlied süß noch in den Amselsang flicht.

Ah, und da kommt es dir, Armer: die Tränen hast du vergessen,

linderndes Schluchzen der Nacht, das dich den Tagen versöhnt.