die wir nicht verstehen? Und deckte Wolfsgruben mit blühenden Zweigen?

Warum tönen der Propheten Worte wie Halluzinationen

an unser Gehör? Und funkeln uns Bangen im Walddickicht nachts

gleicherweis Sterne und Augen von Phosphor? Krank allzusehr fühlen wir Krankheit

in der Gesichter extatischer Umwandlung, in der Heiligen strahlender Blässe

und in von Helle überströmenden Worten. Und für unseren Tod ward die Wahrheit zur Krankheit.

So gehen wir, traurig, und das Weib, uns Genossin, mit heimlichen Blicken

spricht sie umsonst uns von der Unsterblichkeit. Umsonst in ihr Lächeln

wie in einen Schleier himmlischer Lichter hüllt sie des Leibes jungfräuliche Weiße.

Vergebens, die Gütige, verheißt sie Vergessen . . .