»Ich krieg' doch wasch schu eschen!« rief er.

Ich tat, als wenn ich aufspringen wolle.

Er kreischte, halb aus Furcht, halb vor Vergnügen, sprang drei Schritte zurück und schrie: »Ich krieg' doch wasch schu eschen!«

Ich griff zähnefletschend nach einer Sandschaufel und schwang sie drohend.

Er kreischte wieder, sprang wieder drei Schritt zurück und schrie abermals: »Ich krieg' doch wasch schu eschen!«

Jetzt sprang ich zornbebend und wutschnaubend auf die Füße und lief drei Schritt auf ihn zu.

Er lief sieben Schritt, blieb stehen und schrie dasselbe, und bei dem »doch« klappte seine Stimme jedesmal über. Auch mit diesem Spiel könnte ich eventuell meinen Kuraufenthalt ausfüllen; Nazi würde nichts dagegen haben; aber ich mach' es nur einmal vormittags und einmal nachmittags; dabei werde ich immer noch, da Nazi fünf Wochen zu bleiben gedenkt, etwa siebzigmal alle Stadien der sittlichen Entrüstung darüber, daß Nazi etwas zu essen kriegt, durchlaufen müssen.

Nachdem ich auch diesmal mein Pensum Wut geschäumt habe, wird Nazi auf den Eimer aufmerksam. Er guckt hinein und fragt: »Wasch isch dasch?«

Ich nenne ihm die einzelnen Tiere.

»Worum tut die immer scho?« Er macht die Bewegungen der Entenmuschel nach.