»Nicht?«

»Nein!«

Da drehte sie sich langsam um, der Heiligenschein der Weihnachtslichter war wieder über ihrem Haar.

»Mich!« sagte sie still.

Die Lichter, die bis jetzt geflackert und geschaukelt hatten, brannten nun ganz ruhig. Feierlich, wie es solchen Weihnachtslichtchen zukommt. Ganz sachte brannten sie herunter. Und dann erloschen sie eins nach dem anderen.

XXVIII

Es regnete.

Der Himmel war eine qualmende Dunstmasse. In krisselnden Strichen kam das Wasser am Fenster vorbei, spritzte gegen die Scheiben und klatschte auf die Dächer; an den Scheiben flossen die Tropfen in Bächen, und die Dächer waren blank. Ab und zu fuhr ein Windstoß daher und preßte den Regen gegen eine Wand, daß es zischte und knatterte.

Dann sprangen Böen aus den Wolken, nahmen das Wasser und fuhren durch die Straßen, peitschten es vor sich hin und schleppten es hinter sich her, waren plötzlich verschwunden, und wieder tropfte es in der Dachrinne und klopfte an die Fenster.

»Bei solchem Wetter kommen viele Gedanken und Träume!« sagte Julie.