»Peter!« Sie sah ihn mit strahlendem Lächeln an.
»Ja, unserem Kinde! Glaubst du nicht, daß wir ihm alles Schöne zeigen werden, so daß es fühlen und begreifen wird, was unser Leben ausfüllt?«
»Ja, Peter, das werden wir! Aber dürfen wir auch diese Frage seines Lebens entscheiden? Entscheiden, ohne es vorher zu fragen? Ich glaube es nicht!«
Peter schaute sie bewegt an.
»Nicht wahr, du verstehst mich, Peter? Nicht die Menschen fürchte ich, und daß sie von Schande sprechen könnten; aber vor diesem Kinde würde ich mich fürchten, daß es einmal sagen könnte, wir hätten ihm im Wege gestanden.«
Sie saß eine Weile in Sinnen verloren. Und dann sagte sie leise: »Deshalb würde ich mir vielleicht doch wünschen, daß du mich heiratest!«
Peter stand vor ihr; seine Hand strich über ihr Haar.
»Und, nicht wahr, Peter, von uns selbst geben wir dabei doch nichts auf?! Zwischen uns beiden bleibt alles, wie wir es einander neulich gesagt haben!?«
Peter beugte sich zu ihr und küßte sie auf die Stirn.
Dann zog er sie in seinen Sessel. Lange saßen sie da, ganz still. Bis Peter ihre beiden Hände nahm und sagte: