Da wurde es mit einem Male still. Und es stand fest, daß sie den Tod selbst gewollt hätte.
Der Wagen hielt. Die Leute blieben stehen. Es war kein neugieriges Gedränge. Mit spitzen Gesichtern sahen sie zu, wie Daniel sich schwerfällig aufrichtete und die Leiche herunterhob. Wie ein Haufe von Anklägern standen sie, die jede Bewegung der Beschuldigten verfolgen.
Einen Augenblick erschien das grünlichweiße Gesicht, das rote Haar über der Menge. Sie konnte sich nicht verteidigen!
Sie trugen sie hinein.
Alle blieben stehen. Es war eine Drohung, wie sie da warteten, breitbeinig, schweigsam, ohne Erbarmen. Man fand es in der Ordnung, daß der Gemeindevorsteher und der alte Gertelmann ins Haus gingen, um drinnen zu sagen, wie man draußen hierüber dachte.
Sie warteten. Der Wind blies durch die Straße. Sie schlugen die Kragen hoch.
Es fing zu schneien an, große Flocken, die sie naß machten. Sie warteten.
Bis die beiden wieder herauskamen und nickten. Da waren sie zufrieden und konnten auseinandergehen.
Im Alkoven lag sie und schlief.