Tante Lauras Fülle versank im Sofa. Sie schaute schmerzvoll zur Decke hinauf.
Julie und Marianne gaben sich einen Ruck, standen auf, gossen Kaffee ein und setzten sich zu den andern.
Tante Sophie, die Frau des Vormundes, zog Evelyn auf den Stuhl neben sich. Nach einer Weile strich der Vormund seinen rötlichblonden Schnurrbart, zog ein leise nach Kampfer riechendes Taschentuch heraus und schneuzte sich geräuschvoll.
Marianne streckte ihre runden Finger aus, befeuchtete sie und pickte langsam die Krumen vom Teller.
Der Vormund räusperte sich, schob seinen Stuhl zurück und begann:
»Da wir noch Zeit haben, liebe Agnes, würde ich gern mit dir besprechen, wie ihr euch nun eure nächste Zukunft denkt. Habt ihr schon irgendwelche Pläne?«
Agnes Elisabeth strich die Kaffeeserviette glatt.
»Nein, wir dachten alles beim alten zu lassen.«
Tante Laura bewegte ihren Kopf energisch hin und her.
»Nun, hier auf dem Lande könnt ihr doch unmöglich bleiben!«