»Dort drüben steht mein Rad,« sagte dieser.
»Dann haben Sie wohl schon ein gutes Stück von der Gegend gesehen!«
Sie gingen schräg über den Spielplatz, wo an einem verwitterten Barren das Zweirad des Fremden stand. Der Moorboden zitterte elastisch unter den viereckigen Stiefeln des Lehrers.
»Sie haben einen hübschen Schulhof,« sagte der Fremde und griff nach der Lenkstange.
Über Lukas’ Gesicht kribbelte es wie lauter Kinderlachen.
»Das habe ich alles für die Bengels selbst gezimmert.«
Der Fremde führte das Rad auf die Chaussee.
»Haben Sie vielen Dank,« sagte er, sprang mit kurzem Schwung auf und fuhr in den Sonnenschein hinein.
Lukas Allm blieb noch einen Augenblick stehen, bis die kleine Staubwolke um die Ecke verschwand. Dann trottete er behaglich über den Platz zurück in den Garten.
Da stand er nun in all dem Flimmer. Die Sonne machte keinen Unterschied, sie küßte den guten dicken Kopf so weich, wie alle die Blumen. Eine behagliche Zufriedenheit glänzte in seinen runden Augen. Dann kam ein wohliges Dehnen in seine Muskeln.