Das Weiße auf dem Rasen sah sich nach allen Seiten um, suchte nach einem Schuh und kam dann langsam auf die beiden zu. Erst, als sie vor ihnen stand, hob Evelyn die Augen. »O so!«

»Ich soll Sie grüßen von Tante Sophie, Fräulein Evelyn!«

»So, dann sind Sie der Bruder von Onkel Wilhelm! Es ist nett, daß einmal jemand zu uns kommt!«

»Wilhelm begreift Sie gar nicht in Ihrer Vorliebe für die Einsamkeit, Fräulein Hellwege,« wendete sich Craner an Agnes Elisabeth.

»Nein, ich glaube sogar, er hält uns für überspannt und absonderlich. Und das sind wir doch wirklich nicht!« Sie sah lächelnd an sich herunter. Der Großmutter Kleid machte sie ein wenig erröten.

»Nun, wie alle Welt sehen Sie nicht aus!« meinte er mit ruhiger Anerkennung.

Evelyn ging auf den Rasen. »Marianne, ein Er ist da.«

In der Laube schwieg es eine Weile, dann gab es einen Krach, — und dann einen Plumps.

»Meine schöne Hängematte!« jammerte Evelyn.

Rosenrot und schläfrig erschien Marianne.